Gerne geben wir dir nachfolgend wertvolle Empfehlungen, Impulse, Tipps und Übungen weiter.
Frage zum Thema Schuld/Scham in meinem Frauenkreis-Chat, gestellt am Freitag 26.06.2026:
Gerne möchte ich dich teilhaben lassen an meiner Sichtweise und wie ich auf die gestellte Frage geantwortet habe. Gerne darfst du mir auch eine Nachricht schicken unter:daniela@seelenfokus.ch. ich freue mich.
Liebe Daniela Surya
Ich habe eine Frage und stelle sie hier, weil ich weiss, dass es ein grosses kollektives Thema ist. Ich stehe vor der Situation, dass ich mich für meinen Vater (das schon seit der Kindheit) wegen seines Verhaltens schäme. Nun wird er die Begleitperson für die Schulreise kommende Woche sein, wozu ich selbst bewusst ja gesagt habe, um dem Thema Schuldgefühle auch Raum zu geben. Ich habe Angst, was die Kinder/andere Lehrperson von meinem Vater & damit verbunden von mir denken. Meine Frage ist, wie transformiere ich die Schuld? Ich bin gespannt auf deine Antwort.
Meine Antwort dazu:
Mehr lesen
Liebe ……. 🙏🏻 Danke, dass du dieses so verletzliche und persönliche Thema mit uns teilst. 🙏🏻 ☀️🦋 Ich bin mir sicher, dass sich ganz viele Frauen darin wiederfinden. Ich liebe ja solche Fragen, weil ich gerne tiefer gehe, hinterfrage und spüre, was wirklich dahinter liegt. Für mich ist Schuld und Scham ein tiefsitzendes, kollektives Frauenthema, das oft seine Wurzeln weit zurück in unserer Geschichte, im Ahnenfeld und unserer Kindheit hat. Natürlich kann ich dir hier im Chat nur einen kleinen Einblick aus meiner energetischen Wahrnehmung geben. Hinter einem solchen Thema liegen oft ganz individuelle Erfahrungen und Prägungen, die sich nicht in ein paar Zeilen beantworten lassen. Manchmal darf man solchen Themen in einer 1:1-Begleitung den Raum geben, den sie brauchen. Und vielleicht ist genau dieses Thema auch einmal etwas, dem wir uns gemeinsam in einem Frauenkreis widmen dürfen, weil ich spüre, dass es viele Frauen berührt.
Dennoch möchte ich dir aus meiner energetischen Wahrnehmung heraus antworten – so, wie ich die Energie hinter deiner Frage fühle und verstehe. Es ist meine persönliche Sichtweise und vielleicht darfst du für dich einfach das mitnehmen, was mit deinem Herzen in Resonanz geht.
Ich finde es spannend, dass du diese Frage genau jetzt in der Krebszeit stellst. Für mich repräsentiert das Sternzeichen Krebs die mütterliche Energie: Geborgenheit, Hingabe, Achtsamkeit, Annehmen, Loslassen, Harmonie im Familiensystem und einfach SEIN dürfen. Aus energetischer Sicht ist Schuld oft gar nicht das eigentliche Thema. Unter der Schuld liegt häufig Scham – und darunter wiederum ein verletztes inneres Kind, das gelernt hat: «Wenn mein Vater sich so verhält, fällt das auf mich zurück.» Dieses kleine Kind hat damals versucht, Sicherheit zu finden, indem es Verantwortung übernommen hat für etwas, das nie seine Verantwortung war. Und dennoch tragen viele Frauen sie mit sich herum, weil sie schon früh gelernt haben, Harmonie herzustellen, Konflikte auszugleichen oder andere zu schützen. Oft fühlen wir uns verantwortlich für etwas, das gar nicht zu uns gehört. Vielleicht geht es deshalb gar nicht darum, die Schuld zu transformieren, sondern die Identifikation zu lösen.
Dein Vater ist ein eigener Mensch mit seinem eigenen Bewusstsein, seinen eigenen Prägungen und seinem eigenen Weg. Du bist nicht seine Energie. Du bist nicht sein Verhalten. Du bist auch nicht verantwortlich dafür, wie andere ihn wahrnehmen.
Während ich deine Worte gelesen habe, kam noch ein anderer Gedanke zu mir: Du hast zwar bewusst Ja gesagt – doch vielleicht war in deinem Inneren auch ein Nein spürbar, das aus dem Gefühl der Verpflichtung oder Schuld entstanden ist. Allein das wahrzunehmen, kann schon sehr heilsam sein. Denn Schuld bringt uns oft dazu, über unsere eigenen Grenzen hinwegzugehen. Wenn wir uns für unsere Eltern schämen oder uns über sie stellen, übernehmen wir energetisch manchmal eine Rolle, die gar nicht unsere ist. Für mich fühlt sich das fast wie ein «Bemuttern» der eigenen Eltern an. Dabei dürfen sie einfach unsere Eltern sein – mit all ihren Licht- und Schattenseiten. Vielleicht darfst du dich deshalb auch fragen: Was genau triggert mich am Verhalten meines Vaters? Warum muss ich mich für etwas schämen, das eigentlich seins ist? Wo mache ich mich dadurch selbst klein? Wo werte ich mich ab oder glaube, nur dann angenommen zu sein, wenn im Aussen alles stimmt und sich mein Vater so verhält, wie ich es mir wünsche?
Ich glaube, dass darin auch ein tiefes Thema der Zugehörigkeit liegt. Die Kinder und die anderen Begleitpersonen bilden für einen Moment eine neue Gruppe – fast wie ein Spiegel des Familiensystems. Natürlich wünschen wir uns, von unserer Gruppe geliebt und anerkannt zu werden. Doch genau hier liegt vielleicht deine Einladung: Dich daran zu erinnern, dass dein Wert nicht davon abhängt, wie sich jemand anderes verhält.
Vielleicht darfst du vor der Schulreise einen Moment die Augen schliessen und dir vorstellen, dass ihr beide in eurem eigenen Energiefeld steht. Du gibst ihm innerlich alles zurück, was ihm gehört – seine Geschichte, seine Entscheidungen, seine Wirkung auf andere. Und du nimmst liebevoll zu dir zurück, was deins ist: deine Würde, deine Klarheit und deinen Platz.
Du könntest innerlich auch aussprechen: «Lieber Papa, ich ehre dich als meinen Vater. Danke, dass du mein Vater bist. Ich lasse dein Verhalten bei dir. Ich muss dich nicht tragen, nicht erklären und nicht schützen. Ich entscheide mich heute, frei zu sein und meinen eigenen Weg zu gehen.»
Die grösste Transformation geschieht oft nicht dadurch, dass wir das Aussen verändern, sondern indem wir aufhören, die Last zu tragen, die nie für uns bestimmt war. Vielleicht ist diese Schulreise eine Einladung für dich: Zu erleben, wie es sich anfühlt, als erwachsene Frau stolz neben deinem Vater zu stehen, ohne wieder das kleine Mädchen sein zu müssen, das sich schämt. Und erinnere dich daran: Es muss nicht perfekt sein, damit du geliebt und anerkannt bist. Vielleicht darfst du deinen Vater auch einfach als deinen Vater sehen – so wie er ist. Nicht, weil alles an ihm leicht war oder ist, sondern weil er seinen Platz in deinem Leben hat. Vielleicht darfst du darauf vertrauen, dass auch diese Beziehung Teil deines Seelenweges ist und dir etwas zeigen möchte. Und wenn sich eines Tages der richtige Moment ergibt, könnt ihr vielleicht sogar über dieses Thema sprechen. Nicht aus Vorwurf, sondern aus einer liebevollen Offenheit und Klarheit heraus. Manchmal entstehen genau hier die tiefsten Heilungsmomente.
Ich glaube, dass darin für uns alle eine Erinnerung liegt: Wir dürfen unsere Eltern lieben, ohne ihre Lasten weiterzutragen. Wir dürfen ihnen ihren Platz lassen und gleichzeitig unseren eigenen einnehmen. Und wir dürfen uns selbst wählen.
Ich wünsche dir von Herzen, dass diese Begegnung zu einem Schritt in deine Freiheit wird – mit Leichtigkeit und Freude. Denn gerade in stürmischen Zeiten dürfen wir die Freude am Leben nicht verlieren.
Gestern Abend war ich am Personalfest vom Spital Uster und habe einfach getanzt – frei, lebendig und voller Freude. Früher hätte vielleicht die Scham gefragt: «Was denken die anderen?» Heute weiss ich: Das ist mein persönlicher Ausdruck. Und genau so darf er sein. Egal, was andere denken oder sagen. Ich bin bei mir und liebe mich – bedingungslos – urteilsfrei – vollkommen. PUNKT.
Vielleicht ist genau das die schönste Erinnerung für uns alle: Uns nicht kleiner zu machen, sondern das Leben zu feiern – so wie wir sind. Denn wenn wir aufhören, uns über das Urteil anderer zu definieren, beginnt unsere Energie wieder frei zu fliessen.
In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen eine wunderschöne Schulreise. 🌸 Und euch allen wünsche ich den Mut, immer mehr bei euch selbst anzukommen, euch nicht für andere verantwortlich zu fühlen und euch das Leben mit all seiner Freude ZU ERLAUBEN. Das Leben ist schön. Namaste Daniela Surya
2026 Jahr des Feuer-Pferdes
Das chinesische Jahr 2026, welches am 17.02.2026 beginnt, wird vom Feuer-Pferd regiert, was ein dynamisches, schnelles und energiereiches Jahr verspricht. Das Pferd symbolisiert in der chinesischen Astrologie unter anderem Freiheit, Temperament, Kraft, Mut, Unabhängigkeit, Geschwindigkeit und unbändigen Lebenswillen.
2025 Jahr der Holz-Schlange
Nach dem sehr dynamischen und vom Yang geprägten 2024, welches im Zeichen des Holz-Drachens stand, folgt ein ruhigeres Jahr mit der Holz-Schlange, welches mit dem Yin das Weibliche in den Vordergrund setzt. Somit können auch soziale Themen und Menschlichkeit wieder mehr Bedeutung bekommen.
2024 Jahr des Holz-Drachen
Das kommende chinesische Jahr, welches am 10.02.2024 beginnt und am 28.01.2025 endet, wird vom Holz-Drachen regiert. In China steht der Drachen (einziges Fabelwesen bei den 12 Tierkreiszeichen) für Glück, Wohlstand und Zufriedenheit und im alten China als Symbol für den Kaiser und für das Reich der Mitte.
Meridian-Übungen (MakkoHo)
Diese Übungen dienen dazu, die Meridiane (Leitbahnen im Körper, in denen die Energie/das Qi fliesst) zu aktivieren und so den Energiefluss anzuregen und zu harmonisieren.

